Warum uns Stress nicht gut tut und was gegen einen Burnout hilft

Allgemein

Viele Menschen fühlen sich im Alltag dauerhaft erschöpft und ohne Energie. Wir sind ständig im Stress und als Gesellschaft sehr daran gewöhnt ständig zu arbeiten. Egal ob für den Beruf oder im Privatleben. Stress und schlechter Schlaf führen immer häufiger zu chronischen Schlafstörungen oder sogar einem Burnout. Den Meisten unter uns fällt es extrem schwer, den Kopf einfach mal “auszuschalten”.

Wenn wir so ein Verhalten an uns selbst oder anderen beobachten, haben wir oft Angst vor einem “Burnout”. Bislang ist Burnout in der Medizin nicht als eigenständiges Krankheitsbild beschrieben. In der neuen internationalen Klassifikation von Krankheiten (ICD-11) wird Burnout zukünftig als Krankheit anerkannt. Leider wird allergings nur die Arbeit als krankmachende Ursache akzeptiert. Was vielen Mediziniern nicht bewusst ist: auch unser Privatleben kann uns so stark fordern und unter Stress setzen, dass wir auch ohne den Belastungsfaktor “Beruf” ausbrennen und nicht mehr weiter wissen.

Grundlegend geht man bei einem Burnout von einem Grundzustand enormer körperlicher und emotionaler Erschöpfung aus. Hierbei können zahlreiche Symptome entstehen. Allen voran stehen oft Schlafstörungen.

In diesem Blogbeitrag erfahren Sie:

  • Was ist Burnout?
  • An welchen Symptomen erkennt man den Krankheitsverlauf?
  • Warum auch leichte Verläufe schwere Folgen haben können.
  • Wie geht man bei der Behandlung vor?
  • Warum Medikamente keine Lösung sind.

Im Kontrast zu einer normalen Erschöpfung nach einer intensiven und arbeitsreichen Zeit, reicht Ausruhen bei einem beginnenden Burn-Out-Syndrom nicht mehr. Ein besonderes Krankheitszeichen ist, dass freie Abende, Wochenenden und oft auch ein Urlaub nicht mehr ausreichend sind, um zu einem erholten und leistungsfähigen Gefühl zurück zu kommen. Die begleitenden Schlafstörungen erschweren zusätzlich die Regeneration.

 

Zu viel Stress – die Symptome eines Burnout

  • Schlafstörungen
  • Erschöpfung, Energiemangel, Gefühl des ausgebrannt-seins
  • Konzentrationsstörungen, Gedächtnisprobleme
  • Leistungs- und Antriebsschwäche
  • Ängste, innere Leere, mangelndes Sinnerleben
  • Überforderungen und Entscheidungsunfähigkeit
  • Magen-Darm-Problematiken, Hautausschläge, (Rücken-)Schmerzen

Wie gut kann Burnout behandelt werden?

Ein Burnout kann generell mit guten Erfolgsaussichten behandelt werden. Betroffene sollten unbedingt wissen, dass eine Burn-Out-Therapie nie schnell geht, Geduld ist gefragt, da der Körper und die Psyche erst von Dauerstress auf ein gesundes Belastungsniveau umschalten müssen.

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